Hier die Rassen, die im Kaninchenzuchtverein B 601 gezüchtet werden
Mittelgroße Rassen
Helle Großsilber
Mit der beliebtesten Kaninchenrassen. Ein mittelgroßes, schnellwüchsiges und robustes Kaninchen. Wert wird auf die Walzenform des Körpers gelegt. Ursprünglich stammt die Rasse aus Frankreich. 1911 kamen erste Tiere nach Deutschland. Während des ehemaligen dritten Reiches war es die meist gezüchtete und gehaltene Vereinsrasse. Die volle Aussilberung ist erst mit 6 Monaten beendet. Züchter:
Franz Xaver Schihandl
Rote Neuseeländer
Züchter:
Klaus Paintner
Alfred Knabe
Weißgrannen schwarz
Züchter:
Rudolf Maierhofer
Hasenkanichen rotbraun
Züchter:
Miriam Wirth
Kleine Rassen
Klein-Chinchilla
Frohwüchsigkeit und sehr dichtes Fell sind einige Vorzüge dieser Rasse. 1920 waren die ersten Tiere dieses Types auf deutschen Schauen zu sehen. Anzustreben ist beim Fell eine mitteldunkle, auf keinen Fall eine helle Schattierung. Züchter:
Renate Hirsch
Marburger Feh
Diese Rasse ist eine Kombination aus Blau und Havanna. Entdecker der Rasse war 1911 ein 11-jähriger Schüler, seine Tante aus Marburg stellte 1916 die ersten Tiere der Öffentlichkeit vor. Die Rasse breitete sich rasch aus, weil man hoffte, eine gelungene Imitation des echten Fehpelzes (Winterpelz des sibirischen Eichhörnchens) gezüchtet zu haben.
Züchter:
Jürgen Berstecher
Kleinsilber schwarz
Geschichtlich findet man die ersten Silber-Kaninchen 1631 in England. 1892 kamen sie das erste Mal nach Deutschland. Um 1900 herum wurden die ersten Silberspezialclubs gegründet. Zuchtziel ist ein kleines, muskulöses und gedrungenes Kaninchen, mit einer feinen, gleichmäßigen Silberung. Anerkannt sind die Farbschläge: Kleinsilber-Schwarz/-Blau/-Havanna/-Gelb/-Braun/-Hell Züchter:
Andreas Höslmeier
Kleinsilber-havanna
Züchter:
Thomas Höslmeier
Kleinsilber hell
Züchter:
Franz Hirsch
Loh-kaninchen
Züchter:
Rudolf Maierhofer
Loh-kaninchen
Züchter:
Adrian Ernst
Zwergrassen
Zwergwidder blau-weiß
Ziel bei diesem Zwergkaninchen war es, einen "Deutschen Widder" mit maximal 2-3 Pfund zu züchten. Wesentliche Rassemerkmale sind daher Typ, Masse und Robustheit. 1973 wurde die Rasse anerkannt. Züchter:
Bäuml Florian
Zwergwidder gelb
Züchter:
Bäuml Florian
Zwergwidder havannafarbig
Züchter:
Andreas Höslmeier
Zwergwidder weißgrannenfarbig schwarz
. Züchter:
Zgm. Markus und Kerstin Höslmeier
Hermelin-Blauauge
Hermeline waren jahrzehntelang die einzigen Zwergkaninchen. 1903 kamen die ersten Hermeline aus England zu uns, in Deutschland züchtete man sie kleiner, gedrungener, die Köpfe wurden bulliger und die Ohren kürzer, wobei eine Ohrlänge von 4,5 cm laut Standard nicht mehr unterschritten werden darf. Während des ersten Weltkrieges wurde der Hermelin mit blauen Augen erstmals erzüchtet. Züchter:
Johannes Höslmeier
Farbenzwerge rot
Den Ursprung hatte diese Rasse in Holland. 1956 wurden die ersten Farbenzwerge in den Standard aufgenommen. Zuchtziel ist ein farbiges Zwergkaninchen im Hermelintyp. Die Rasse gibt es in fast allen Farbschlägen. Züchter:
Patricia Wirth
Farbenzwerge schwarzsilber
Züchter:
Andreas Höslmeier
Langhaar-Rassen
Fuchskaninchen schwarz
Hierbei handelt es sich um ein langhaariges, grannenreiches Fellkaninchen. Erzüchtet wurde die Rasse 1920. 1930 wurde die Rasse anerkannt. Die Haarlänge sollte 5-6 cm lang sein. Fuchs-Kaninchen gibt es in den Farbschlägen: Weiß (RA und BLA), Schwarz, Blau, Fehfarben, Havanna, Chinchilla, Gelb und Silber. Züchter:
Erwin Wirth
Fuchskaninchen havanna
. Züchter:
Erwin Wirth
Fuchskaninchen fehfarbig
.
Züchter:
Erwin Wirth
Fuchskaninchen blau
.
Züchter:
Erwin Wirth
Fuchskaninchen gelb
. Züchter:
Michael Wirth